Hidamari Kaigo fing alles andere als reibungslos an
Ich hatte damals Energie im Übermaß — und ein vorlautes Mundwerk dazu.
Das Heim hatte für mich naturgemäß keine Geduld.
Dabei wollte ich dort doch ein Star werden.
Im fünften Jahr entschied ich mich endlich, es selbst zu machen. Ich ging und gründete Hidamari Kaigo.
Ich überredete einen älteren Kollegen, der an mich glaubte, mitzukommen, mietete ein altes Haus in Gehweite vom Elternhaus und eröffnete eine Tagespflege. Und es kam niemand. Kein Einziger.
Vielleicht würde ich den Kredit für Bad und Toiletten nicht zurückzahlen können.
Vielleicht würde ich den Lohn des Kollegen nicht zahlen können, den ich geholt hatte. Vielleicht würde ich Frau und Kinder nicht ernähren können. Eine Weile saß ich da, den Kopf in den Händen, und rutschte immer tiefer.